Die Nachfrage nach Wohnungen ist groß

Nach Jahren des Wartens kommt jetzt endlich wieder Bewegung auf die Baustelle an der Kreuzung von Luisenstraße und Weinheimer Straße in Ladenburg. Dort, wo ein erster Investor mit seinem Bauvorhaben gescheitert war, will jetzt die CK Projektentwicklungsgesellschaft aus dem südhessischen Stockstadt am Rhein aktiv werden.

 

Die Pläne für das Acht-Familienhaus stammen vom Reißbrett des Ladenburger Architekten Thomas Jarmer. "Das war eine relativ schwierige Geschichte", berichtet er im Gespräch mit dem "MM". Denn der Kellerbereich ist in Teilen bereits bebaut, und diese Ruine musste in das künftige Bauwerk integriert werden. "Wir sind dazu gekommen, wie die Jungfrau zum Kind", ergänzt der geschäftsführende Gesellschafter von CK, Werner Stang. Der Bauunternehmer, der den Rohbau des Hauses in Ladenburg erstellen sollte, arbeitet bei einem Objekt in Groß-Gerau mit Stang zusammen. Stang schaute sich die Sache an, verhandelte mit dem früheren Investor, wickelte die alten Kaufverträge ab und wagte sich an das Unterfangen.

 

"Wichtig war es uns, dass sich der neue Teil vom Bestand absetzt", erklärt Stang. So gibt es jetzt statt des ursprünglich geplanten L-förmigen Gebäudekomplexes zwei Häuser, die durch einen Flachbau verbunden werden.

 

Die Nachfrage nach den acht Wohnungen ist groß, wie der CK-Immobilienkaufmann Marcus Hirtz betont. Schon nach den ersten Anzeigen im "Mannheimer Morgen" hätten sich über 30 Interessenten gemeldet. Ein schlagendes Argument beim Verkauf sind auch der Aufzug und die Barrierefreiheit. Das macht  die  60  bis  160 Quadratmeter  großen Wohnungen für alte Menschen und Behinderte interessant.

 

Nachdem der Technische Ausschuss grünes Licht gegeben hat, will CK im September mit den Arbeiten beginnen und spätestens im Herbst 2013 fertig sein. hje


© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.06.2012

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